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CBR1100XX DRAGBIKE |
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Hier werde ich Stück für Stück den Aufbau meines Sportgerätes aufzeigen. Bilder sind in den Galerien zu finden.
Dankend unterstützt wird das Projekt von:
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Bike: CBR1100XX Motor: Serie mit JE Kolben 1195ccm, Verd. 11,5:1, Streetmax/KMS Full Motor Management, TS Machines Sidewinder Auspuff Fahrwerk: -Gabel CBR900RR SC28, SB-Gabelbrücke, Dragbar Lenker -Vorderrad GS500E mit GSX750 Scheiben -Bremssättel vo. CBR900RR SC28 -Schwinge Serie mit eingeschweissten Verlängerungen -Radstand 165 bis 175cm variabel -Hinterrad + Bremse hi. GSXR1000 K2 -Reifen Shinko Hook Up 190/50-17
Rennklassen: Street Outlaw ET SOE986 (D) Ultimate Street Bike USB986 (NL)
Die nächsten Teile sind eingetroffen. Von APE jeweils ein manueller Steuerkettenspanner sowie verstellbare Nockenwellenräder. Zudem eine spezielle O- und X- Ring freie Kette Typ EK 530DRZ2. Verbaut sind jetzt JE Kolben mit 81mm Bohrung, macht 1195ccm sowie 11,5:1 Verdichtung. Die Kolben sind speziell beschichtet von http://www.exhaust-coating.de/ Die feingewuchtete Kurbelwelle sitzt wieder im Block. Die Balancerwellen werden nicht wieder verbaut. Langsam sieht man, was es mal werden soll. Fußrasten von einer R1, Sidewinder Auspuff und andere Teile sitzen jetzt an ihrem Platz.
So, das erste Rennen ist gelaufen. Soweit bin ich ganz zufrieden. Mit 10,5sek. für die 1/4 Meile und einer besten Geschwindigkeit von 207km/h kann ich erstmal leben. In meiner Klasse, der Street Outlaw ET Dragbike Serie, konnte ich den ersten Platz belegen. Für das zweite Rennen in Alkersleben werden noch kleine Änderungen gemacht. z.B. die Übersetzung etwas verlängert, der Luftfilterumbau aus den USA eingebaut, ein Kurzhubgasgriff montiert und das Lenkkopflager erneuert. Dann sollte es ein wenig besser gehen.
Zurück aus Alkersleben von den Speeddays. Die 10,5sek. konnten auf ungeklebter Strecke gehalten werden. Für die Grand Nationals im Juli werde ich die Racing-Verkleidung versuchen zu montieren. Der aufgezogene neue Shinko Hook Up zeigte satten Grip bei normalem Verschleiss. Platz 3 war bei den Speeddays keine schlechte Ausbeute.
Beim dritten Lauf in Tschechien konnte keine Verbesserung eingefahren werden. Enorme Wärme und ein Unwetter Samstagnacht liessen keine Zeitverbesserung und nur sechs Runs zu.
In Hockenheim fand der vierte Lauf der SOET Serie statt. Hier konnte gleich im ersten Versuch die 10,5 bestätigt werden. Dann gab es aber Probleme mit der Schaltung und nur einen fünften Platz letztendich.
Das Rotenburg Wochenende lief auch nicht besonders prickelnd. Die Elektrik wollte mich ärgern. Irgendein Relais schaltet mit immer wieder den Sprit ab, der Fehler liess sich vorort aber nicht finden. Jetzt kommt alles was Honda an Elektrik eingebaut hat raus und ein komplettes Streetmax Motormanagement kommt dafür rein. Zündung und Einspritzung werden davon gesteuert, das alles lambdageregelt. Zudem wird der Motor mit neues Kolbenringen bestückt, der Kopf leicht bearbeitet und das Getriebe, welches in Hockenheim gelitten hat, überholt. Die Airbox wird wieder montiert, mit einem K&N Filter. Damit steht in Verbindung mit dem Verkleidungsoberteil, welches auch wieder ran kommt, das Ram Air wieder zur Verfügung. Leistungstechnisch sollte das ein Schritt nach vorne sein. Auch die Micron Racing Krümmeranlage wird sicher etwas bringen. Eine etwas dünnere Kopfdichtung von Cometic hebt die Verdichtung noch geringfügig an. Mal sehen, was da geht. Die Abstimmung mach Streetmax in den Niederlanden ( www.streetmax.nl ).
Eingetroffen ist heute das neue Full Motor Management von Streetmax. Die Steuerung erfolgt über eine Box von KMS. Das ganze wird über eine Breitbandlambdasonde geregelt. Auf dem mitgelieferten Display können alle möglichen Infos über den Motor abgerufen werden. Montage erfolgt nach dem Wiedereinbau des Motors.
Der Zylinderkopf, der bei mmk in Kiel überholt wurde, liegt wieder hier. Jetzt kommen die neuen Kolbenringe rauf, dann beginnt der Wiederaufbau. Mit einem geänderten Motordeckel der Honda X11 wird auf Seilzugkupplung umgebaut. Die Schwinge wird jetzt mit eingeschweissten Verlängerungen ausgestattet. Der Radstand kann dann bis zu 175cm (rund 68") eingestellt werden.
Kolben sind drin, Gehäusehälften sind wieder zusammen. Heute kommt der Kopf drauf samt der dünneren Kopfdichtung (0,018" statt 0,030"). Kupplung sitzt wieder drin, die Ritzelabdeckung der X11 ist angepasst, um dann mit Seilzugkupplung zu fahren. Jetzt werden erstmal neue Buchsen und Distanzen gedreht, damit das Hinterrad mit Lagern für die 20mm Achse ausgerüstet werden kann. Wenn die Schwinge wieder da ist, wird das Rad neu ausgerichtet. Bis zu den HMT Ende Januar muss die XX zumindest so wieder auf den Rädern stehen, das man sie als Dragbike erkennen kann. Heute sind noch neue Brems- und Kupplungshebel aus Polen gekommen. Sehen nicht anders aus als die der bekannten Marken (ABM usw.), kosten jedoch nur die Hälfte. 6-fach verstellbar sind sie auch, liegen auch genauso gut in der Hand. Montage war problemlos, an der XX wie auch an der GSX 1400. Bilder folgen.
Hier mal ein Timeslip vom Rennen in Rotenburg 2010. Dieser erklärt sich wie folgt: Reaction = Reaktionszeit 60ft = Zeit vom Start bis zur 60fuß Marke (rund 18,3 m) 1/8 mile time = Zeit bis zur Achtelmeile 1/8 mile speed = Geschwindigkeit bei der Achtelmeile 1/4 mile time = Zeit bis zur Viertelmeile 1/4 mile speed = Geschwindigkeit bei der Viertelmeile Winner und Loser brauchen wohl keine Erklärung.
So, der Schurke hat es nach einigen Problemen auf den Prüfstand geschafft. Bisher sind 162PS sowie 139Nm (an der Kupplung nach EEC) zu verzeichnen. Hemmschuh sind noch die Zündspulen, welche in Kürze getauscht werden. Dann sollte obenherum noch etwas zu holen sein. Beim Beschleunigungs- rennen in Hopen (siehe Termine) wird erstmals getestet um dann zwei Wochen später im niederländischen Drachten anzugreifen. Die Klasse USB mit dem 9,5sek. Index stellt zwar eine schwierige Hürde dar, aber der Schurke passt in keine andere Klasse. Vielleicht geben mir die Holländer ja eine Chance :-)
Nach dem ersten Test beim Beschleunigungsrennen in Hopen wurde es jetzt ernst. Bei den Drachten Nationals in den Niederlanden ging allerdings wetterbedingt nicht viel. Ein halbwegs gelungener Lauf brachte eine 10,4 auf 215km/h. Sonntags war wegen Regens kein Fahren möglich. Besser lief es in Bechyne/CZ bei den Grand Nationals. Hier ging es bis ins Halbfinale, wo ich leider meinen Dial In unterboten habe und mich damit aus dem Wettbewerb verabschieden musste. Allerdings geschah dies mit einer neuen persönlichen Bestzeit: 10,24sek.! Auch die Topspeed- werte waren nicht schlecht. Bis zu 219km/h waren drin. Bilder von den Events in der Galerie unten.
Bei den Drachten Internationals war Land unter. Zwar konnten Quali-Läufe und die erste Runde der Eliminations gefahren werden, aber gute Läufe waren nicht drin.
Die Rotenburg Race Days zeigten sich wettertechnisch von der besseren Seite. Samstag konnten im Trockenen 8 Qualifikationsrunden gefahren werden. Hier zeigte "Der Schurke" auch wieder die Performance aus Tschechien. Mehrere 10,3 und 10,2 sek. Läufe. Leider war Sonntag im ersten Rennen alles vorbei. Mein Gegner und ich haben beide an der Ampel gepokert und fuhren beide Frühstarts. Allerdings war ich um einige hundertstel Sekunden früher dran und damit hatte ich Wochenende. Jetzt warten noch die Drachten Finals.
Auch die Drachten Finals brachten nicht viel Tracktime. Nur zwei Qualiläufe und keine Eliminations. Regen, Regen, Regen. Jetzt wird für die nächste, hoffentlich trockene Saison, umgebaut. Geplant: Sidewinder Auspuff und damit eine weitere Tieferlegung, anderer Lenker für eine schmalere Sitzposition, eine bessere und leichtere Felge hinten sowie die Montage der Verkleidungsseitenteile samt neuer Lackierung. Zudem wird der Kühlerlüfter in Zukunft über die KMS Box geschaltet und für den Start und Drehzahlbegrenzer programmiert, der per Kupplungsschalter Vollgas am Start zulässt, die Drehzahl aber auf einem vorgegebenen Wert hält. Erst bei loslassen der Kupplung dreht der Motor dann voll hoch. Ach ja, und ein zweiter Tank liegt beim Karrosseriebauer zwecks Verkleinerung, d.h., der Tank wird Flacher.
Die Auspuffanlage ist fast fertig, lediglich der Zugang für die Lambdasonde muss noch rein. Sie bietet jetzt mehr Bodenfreiheit, die Gabel kann wieder weiter durchgeschoben werden. Jetzt können die Verkleidungsseitenteile angepasst werden. Wenn der Tank fertig ist, geht alles zum Lackierer.
Zurück vom ersten Rennen in Dänemark. Dies musste mit einem Ersatzmotor gefahren werden, da der Rennmotor einen Riss aufgewiesen hat. Die obere Gehäusehälfte wurde per Laser- schweissen repariert, der Motor muss aber noch wieder zusammengebaut werden. Als Ersatz kam ein LKM Motor aus einer Unfall-CBR zum Einsatz. Der erwies sich als gut laufend, auf der 1/8 Meile waren 6,8 sek. auf ca. 175km/h damit drin. Das reichte letztlich für Platz 6 von 12 Fahrern. Dazu stehe ich jetzt auf Platz 6 der DCD Meisterschaft (Dragracing Club Denmark) in der Klasse Super Gas Bike (Index 6,2sek. für 1/8 Meile, 9,5sek. für 1/4 Meile).
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